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Bundestagswahl 2017

Hier die Ergebnisse der SG Meinersen(externer Link)


Allgemeine Informationen:

Am 24. September 2017 wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Die Amtszeit der 598 Abgeordneten beträgt vier Jahre. Es gibt 299 Wahlkreise, in denen mit der Erststimme die Hälfte der 598 Abgeordneten gewählt wird.

Jede wahlberechtigte Person hat zwei Stimmen; eine „Erststimme“ und eine „Zweitstimme“. Mit der Mehrheit der Erststimmen (linke Hälfte des Stimmzettels) wird eine Bewerberin oder ein Bewerber des Wahlkreises direkt in den Bundestag (Personenwahl) gewählt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereint hat (relative Mehrheit). Mit der Zweitstimme (rechte Hälfte des Stimmzettels) wählt man die Landesliste einer Partei (Verhältniswahl). Diese Stimme ist für die Sitzverteilung ausschlaggebend. Sie allein bestimmt über die Fraktionsstärken und damit über die politischen Kräfteverhältnisse im Deutschen Bundestag. Beide Stimmen können unabhängig voneinander abgegeben werden, z. B. die Erststimme für die Kandidatin bzw. den Kandidaten der Partei A und die Zweitstimme für die Partei B. Erst- und Zweitstimme müssen also nicht zwingend derselben Partei gegeben werden.

Bei den Wahlen zum Bundestag muss eine Partei im gesamten Bundesgebiet fünf Prozent der Zweitstimmen erreichen, um an der Verteilung der Sitze beteiligt zu werden (Fünf-Prozent-Klausel). Ausgenommen von dieser Sperrklausel sind jene Parteien, die mindestens drei Direktmandate (als Mandate über die Erststimme) erreichen. Diese Parteien erhalten dann nicht nur die Direktmandate (auch als Grundmandate genannt), sondern auch die ihr nach Zweitstimmenanteil zustehenden Sitze.


Wahlkreis 45 Gifhorn-Peine


Der Bundestagswahlkreis 45 Gifhorn-Peine setzt sich aus dem Landkreis Peine und dem Landkreis Gifhorn ohne die Samtgemeinden Boldecker Land und Brome, die dem Wahlkreis 51 Helmstedt-Wolfsburg zugeordnet sind, zusammen. Turnusgemäß ist in diesem Jahr die Kreisverwaltung Gifhorn an der Reihe, den Kreiswahlleiter zu stellen, die Wahl zu organisieren und die Ergebnisse auszuwerten.