Verkehrsfreigabe der Okerbrücke Meinersen

Das Warten hat ein Ende. Mit der Fertigstellung der Brücke und der damit verbundenen Verkehrsfreigabe, die am 22. Dezember 2021 erfolgte, ist eine Entspannung des derzeitigen Verkehrs auf der B188 zwischen Ahnsen und Meinersen-Süd zu erwarten. Viele Autofahrer und Anlieger sind erleichtert, dass sie nun keine Umwege mehr fahren müssen.

Im kleinen Kreis wurde am Dienstag im Beisein von Vertretern der Gemeinde und der Samtgemeinde die Okerbrücke symbolisch eröffnet. „Wir hätten gerne ein Brückenfest zur Freigabe gefeierte, dies ist aufgrund von Corona nicht möglich. Vielleicht holen wir das nach“, sagte Bürgermeister Thomas Spanuth.

Spanuth brachte neben dem Namen „Corona-Brücke“ zwei weitere Namensvorschläge mit: „Blaues Wunder“ sowie „Luthardt-Brücke“, da es mehrere Brücken im Verlauf der Oker gibt, soll dieses Bauwerk einen eigenen individuellen Namen erhalten. Ideen zur Namensgebung können der Gemeinde Meinersen gern mitgeteilt werden.

Spanuth führte ebenso an, dass die Brücke zur Identität Meinersens gehört. Das starke Interesse der Bürgerinnen und Bürger und dem daraus entstandenen Baustellentourismus während der Sanierungszeit machten dies deutlich.

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld“. Nicht nur durch die Lockdowns aufgrund der Pandemie, sondern auch durch die Arbeiten an der Brücke fehlte den Anliegern, die in der Nähe der Brücke ihr Geschäft haben, die Laufkundschaft. Das war keine leichte Zeit für die Unternehmen, von denen besonders viel Geduld gefragt war. Dazu sagte Thomas Spanuth „Ich hoffe, wir bekommen jetzt wieder ein Stück mehr Normalität“.

Seit dem Bau der Brücke 1850 kam es immer wieder zu Instandsetzungen oder Teilsanierungen, bis dann schließlich nach einer Prüfung die Brücke 2018 für Lastwagen gesperrt wurde.
Ein Jahr später wurde ein Förderantrag beim Land gestellt, welche sich zur Freude der Gemeinde Meinersen an der Sanierung mit 1,6 Millionen Euro beteiligen wird. Die Auftragsvergabe erfolgte im November 2019 und zwei Monate später begannen die Arbeiten. Im letzten Jahr wurde im August der Mittelpfeiler neu gebaut. „Derzeit geht man von Gesamtkosten für die Sanierung von etwas mehr als zwei Millionen Euro aus“, so Hartmut Hoefer vom Bauamt der Samtgemeinde Meinersen. Er und Michael Kramp haben das Projekt maßgeblich begleitet. „Die Sanierung sei handwerklich gut ausgeführt“, betonte Bürgermeister Spanuth.