Anmeldung als Wahlhelfer*in

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Allgemeine Wahlinformationen

Wer darf wählen?

Bei der Landtagswahl sind wahlberechtigt alle Deutschen die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 3 Monaten den Wohnsitz im Land Niedersachsen haben.

 

Wie wird gewählt?

Bei der Wahl zum Niedersächsischen Landtag hat jede und jede/r Wahlberechtige zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat bzw. die Direktkandidatin aus dem jeweiligen Wahlkreis gewählt. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei unterstützt. Die Erst- und Zweitstimme können unabhängig voneinander vergeben werden, d.h. mit der Erststimme kann ein Kandidat oder eine Kandidatin der Partei A unterstützt werden und mit der Zweitstimme die Landesliste der Partei B (sog. Stimmensplitting).

 

Was ist die 5 Prozent- Hürde?

Die Fünf-Prozent-Hürde ist eine Sperrklausel für Wahlen zum Bundestag sowie bei Landtagswahlen und verschiedenen Kommunalwahlen. Für die Wahlen zum Landtag gilt eine Fünf-Prozent-Hürde für die Landeslisten von Parteien. Eine Partei erhält erst Mandate für den Landtag, wenn sie einen Anteil von mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erhält. Hat eine Partei weniger Stimmen, dann zieht sie nicht in das Parlament ein. Nur ihre direkt gewählten Kandidaten werden Abgeordnete.

 

Was sind Wahlhelfer*innen?

Wahlhelfer*innen sind Mitglieder eines Wahlvorstands, welche Stimmzettel in den Wahllokalen ausgeben und die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl sicherstellen, nach Beendigung der Wahlzeit die Stimmzettel auszählen und für das jeweilige Wahllokal das Wahlergebnis feststellen. In Deutschland ist dies ein Ehrenamt. Wahlhelfer*innen beziehungsweise Stimmenzähler*innen werden in Deutschland auf freiwilliger Basis gesucht oder von der kommunalen Wahlbehörde bestimmt und verpflichtet. Wahlhelfer*innen erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung (Erfrischungsgeld).